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Im Hinspiel, das dank eines Treffers 10 Sekunden vor Schluss an die Towerstars ging, zogen beide Mannschaften alle Register der Dramatik. Bild: F.Endderle
Im Hinspiel, das dank eines Treffers 10 Sekunden vor Schluss an die Towerstars ging, zogen beide Mannschaften alle Register der Dramatik. Bild: F.Endderle

TOWERSTARS TREFFEN AUF PLÄTZE 1 bis 3

2. Dezember 2021

Die nächste „Englische Woche“ bringt für die Ravensburg Towerstars ein besonders schweres Spielprogramm. Innerhalb von 5 Tagen treffen sie mit Dresden, Bad Nauheim und Frankfurt auf die Clubs der drei vorderen Tabellenplätze.

Am Freitag reisen die Towerstars in die sächsische Elbmetropole Dresden, wo sie mit den Eislöwen auf den unmittelbaren Tabellennachbarn treffen. Das Team von Trainer Andreas Brockmann hat sich zu dieser Saison personell auf allen Schlüsselpositionen attraktiv verändert. Untermauert wurden hiermit die Ambitionen, sich nach einer enttäuschenden Saison 2020/21 diesmal im vorderen Tabellenviertel zu etablieren. Das soll auch die Voraussetzungen für die Playoffs verbessern. Aufgrund der Pläne, die Energieverbundarena auszubauen, wird auch die Vision von einem mittelfristigen Aufstieg in die PENNY DEL gehegt. Aktuell auf Platz drei rangierend, können die Eislöwen definitiv zufrieden sein. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es in den vergangenen Wochen mit konstantem Spiel stetig nach oben ging.

Am Sonntag bestreiten die Towerstars ihr nächstes Heimspiel, zu Gast ist der aktuelle Tabellenführer EC Bad Nauheim. Die Kurstädter haben ihr Team punktuell verstärkt, überzeugen können sie auch durch die mannschaftliche Geschlossenheit, Kampfgeist und Moral. So siegte das Team von Trainer Harry Lange vergangenen Sonntag mit 4:3 nach Verlängerung in Heilbronn. Auf dem Weg zum neunten Auswärtssieg ließen sich die Roten Teufel auch nicht vom Umstand abhalten, dass acht hochkarätige Schlüsselspieler nicht zur Verfügung standen. Die Towerstars werden beim Bestreben, die Rekordserie der Bad Nauheimer reißen zu lassen, einiges investieren müssen.

Ganz hoch werden die Trauben am nächsten Dienstag in Frankfurt hängen. Die Löwen stehen derzeit auf Platz 2 und zählen zusammen mit Dresden zu den heimstärksten Clubs der DEL2. Mit dem Druck, als einziges Team der Liga die formellen Voraussetzungen für einen Aufstieg in die PENNY DEL zu erfüllen, scheinen die Hessen gut klarzukommen. Schon im Hinspiel, das mit 3:2 an die Towerstars ging, boten beide Teams bekanntlich ein attraktives und hart umkämpftes Spiel.

Towerstars Coach Peter Russell erwartet eine ganz schwere Aufgabe, begegnet den drei bevorstehenden Spielen aber mit Zuversicht und Selbstvertrauen. „Ich habe nach der vergangenen Trainingswoche den Eindruck, dass wir so langsam aber sicher wieder an die Leistung vor der Pause anknüpfen können“, so Peter Russell. Verzichten muss dieser zwar noch weiter auf den verletzen Verteidiger Denis Pfaffengut und auch Andreas Driendl ist noch nicht für einen Einsatz eingeplant, dafür stehen mit Lois Brune und Simon Gnyp wieder zwei Förderlizenzspieler des ERC Ingolstadt zur Verfügung.

Wichtige Information zum nächsten Heimspiel
Während die personelle Lage weitgehend geklärt ist, warten Towerstars Clubführung und Fans mit Spannung, vor allem aber sorgenvoll auf die Entscheidung des Landes Baden-Württemberg zur weiteren Verschärfung der Corona-Einschränkungen. Während in anderen Bundesländern bei Profisportveranstaltungen Zuschauerzahlen bis zu 10.000 Zuschauern und teils mehr erlaubt sind, stehen die Zeichen in Baden-Württemberg seit Montag eher auf Geisterspiele. Klarheit hierüber dürfte wohl erst am Freitag herrschen, wenn die Landesregierung die bundesweit beschlossenen Mindestmaßgaben interpretiert und auf die Infektionslage im Land umgelegt hat. Bis dahin bitten die Towerstars weiterhin um Geduld und verweisen darauf, dass die Informationen dann selbstverständlich zeitnah auf der Towerstars Webseite sowie über die Social-Media-Kanäle bekannt gegeben werden.

Eishockey live
Alle Spiele der DEL2 werden live vom Streamanbieter „SpradeTV“ übertragen. Informationen zu Empfang und Buchung gibt es unter www.sprade.tv