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Gegen die Dresdner Eisöwen haben die Towerstars (hier mit Kai Hospelt) solide Leistungen gezeigt und alle drei Hinspiele für sich entschieden. Bild: Kim Enderle
Gegen die Dresdner Eisöwen haben die Towerstars (hier mit Kai Hospelt) solide Leistungen gezeigt und alle drei Hinspiele für sich entschieden. Bild: Kim Enderle

TOWERSTARS TREFFEN AUF DRESDEN UND BAYREUTH

25. März 2021

Am kommenden Wochenende stehen den Ravensburg Towerstars im Kampf um das Playoff-Ticket unangenehme Aufgaben ins Haus. Mit Dresden und Bayreuth treffen sie auf Teams, die im Tabellenkeller stehend ihre letzten theoretischen Chancen auf eine Playoff-Teilnahme wahren wollen. 

Die Dresdner Eislöwen, Gegner der Towerstars im Heimspiel am Freitagabend um 19.30 Uhr, haben eine wahrlich schwierige Zeit hinter sich. Wie schon in den Vorjahren mit dem propagierten Ziel „Viertelfinale“ in die Saison gestartet, kamen die Elbstädter nicht richtig in Schwung. Direkt nach Weihnachten kam es dann auch zum Trainerwechsel und Rico Rossi musste seinen Posten räumen. Der kurz danach präsentierte Andreas Brockmann stellte das Team neu ein, der zunächst sichtbare Effekt zu Beginn der zweiten Hauptrunden-Hälfte war jedoch nicht nachhaltig. Nach vier Niederlagen in Folge rangieren die Cracks aus der sächsischen Elbmetropole jetzt wieder auf Platz 13, mit zehn Punkten Rückstand auf die Playoff Zone.

Einen Punkt weniger auf der Habenseite und damit die „Rote Laterne“ als DEL2 Schlusslicht inne haben die Bayreuth Tigers. Auch das Team von Ex-Towerstars Trainer Petri Kujala hatte im bisherigen Saisonverlauf Phasen, die für den Beginn einer Wende sprachen. Der eine oder andere personelle Rückschlag sowie eher unglücklich entstandene Punktverluste sorgen aber für ein erneutes Abrutschen in der Tabelle. Bei noch 21 zu vergebenen Punkten und 13 Zählern Rückstand auf Platz 8 spricht es für sich selbst, dass die Tigers im Kampf gegen das vorzeitige Saisonende jetzt in jedem Spiel zum Siegen verdammt sind.

Für die Ravensburg Towerstars, die mit fünf Punkten Vorsprung auf Platz 9 innerhalb der Playoff-Zone rangieren, sind die Punkte genauso wichtig. Die direkten Konkurrenten Bad Nauheim und Heilbronn haben noch Nachholspiele zu bestreiten und um nicht auf Schützenhilfe anderer Clubs angewiesen zu sein, sollen so viele Punkte wie nur möglich auf der Habenseite gebucht werden. Nach den Erfahrungen der letzten Spiele ist die taktische Vorgabe vermeintlich einfach gestrickt. Es müssen individuelle Fehler noch weiter reduziert werden, die Chancenverwertung soll besser werden und auch die mentale Verfassung steht ganz oben auf der Spiel-Agenda. Aus personeller Sicht gibt es wie in den vergangenen Wochen leider schon gewohnt, das unsägliche Prinzip „ein Schritt vor und zwei zurück“. Zwar kehrt der kanadische Stürmer Mathieu Pompei nach wochenlanger Ausfallzeit wieder zurück ins Team, dafür fielen am vergangenen Wochenende mit Robbie Czarnik und Kilian Keller zwei Spieler mit den Symptomen leichter Gehirnerschütterungen aus. Die jeweilige Rückkehr lässt sich in diesen Fällen schwer konkret terminieren.

Zu allem Überfluss musste Alexander Dosch das Training am Donnerstag vorzeitig beenden. Ob er für einen Einsatz zur Verfügung steht, ist aufgrund ärztlicher Abklärung noch völlig offen. „Trotz allem bin ich davon überzeugt, dass unser Kader gut genug besetzt ist und wir uns den aktuellen Herausforderungen erfolgreich stellen können“, betont Towerstars Trainer Marc Vorderbrüggen.

Beide Begegnungen werden selbstverständlich live auf SpradeTV zu sehen sein. Beim Heimspiel startet die Übertragung um 19 Uhr mit Interviews und Analysen zum Spiel.