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TOWERSTARS SCHLAGEN SICH MEHR ALS ACHTBAR
3. September 2022
Beim ersten Heimspiel der neuen Saison haben die Kooperationspartner Ravensburg Towerstars und der ERC Ingolstadt einen attraktiven und spannenden Eishockeyabend geboten. Zwar unterlagen die Gastgeber dem Vertreter der PENNY DEL mit 1:3, doch die Towerstars hielten sich bis zur Schlussminute im Spiel.
Der letztlich torlose Startabschnitt gehörte ganz klar dem ERC Ingolstadt, der vom Anspielbully an hohes Tempo aufs Eis brachte und die Scheiben in Powerplay-Manier durch das Ravensburger Drittel laufen ließ. Die Defensive vor und mit Torhüter Jonas Langmann hatte da schon in der Startminute Höchstarbeit zu verrichten. Glück hatten die Oberschwaben vor 852 Zuschauern in der CHG Arena in der 11. Minute, als ein Schuss aus der zweiten Reihe von Louis Brune von der Unterkante der Latte ins Spiel zurücksprang. Trotz der Bedrängnis behielten die Ravensburger Cracks insgesamt aber die Ruhe und rackerten sich aus taktischer Sicht von Minute zu Minute besser ins Spiel. Dennoch zeugte das Schussverhältnis von 20:3 zugunsten des Erstligisten für eine klare Angelegenheit.
Dass der ERC Ingolstadt in der 25. Minute mit 1:0 in Führung ging, schien also längst überfällig. Die Entstehung des Treffers war jedoch etwas unglücklich. Bei einer angezeigten Strafzeit mit entsprechender Überzahl der Gäste formierte sich die Zuordnung in der eigenen Zone deutlich zu spät, Tye McGinn hatte letztlich Raum und Zeit für einen platzierten Schuss ins linke Eck. Die Towerstars hatten auf diese vermeintlich standesgemäße Führung des ERC aber die passende Antwort. Nur 122 Sekunden nach dem 0:1 fand das Spielgerät den Weg zum 1:1 Ausgleich ins Tor. Vorausgegangen war ein Patzer der Ingolstädter Abwehr in der eigenen Zone. Tim Sezemsky schaltete blitzschnell und bediente Vincent Hessler, dessen Nachschuss verwertete dann Max Hadraschek.
Die Partie war fortan deutlich offener. Zwar hatte Ingolstadt immer noch Pluspunkte in Sachen Tempo und Spielaufbau, bei den klaren Torchancen waren die Towerstars aber völlig gleichauf. Der ab der 30. Minute ins Gäste-Tor eingewechselte Jonas Stettmer hatte mehrfach Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Gleiches galt auch für den Kollegen gegenüber, Jonas Langmann. Insbesondere bei zwei Unterzahlspielen zwischen der 10. und 15. Minute reagierte der Ravensburger Keeper stark.
Im Schlussabschnitt zog Ingolstadt das Tempo wieder deutlich an und hatte auch jetzt die klareren Möglichkeiten auf den nächsten Treffer. Doch die Oberschwaben hielten kämpferisch dagegen. In der 51. Minute winkte dann in numerischer Überzahl gar selbst die Führung, doch Jonas Stettmer war nicht zu überwinden. Fünf Minuten vor dem Ende kam es dann zur Schlüsselszene. Pawel Dronia saß wegen Hakens auf der Strafbank, nur 20 Sekunden später hatten die Panther ihr Powerplay konsequent zu Ende gespielt. Wayne Simpson war der Torschütze zum 1:2.
In der Schlussphase hielten die Gäste den Puck clever in den eigenen Reihen und setzten sich lange in der Ravensburger Zone fest. Den Towerstars glitt die Zeit für die Herausnahme des Torhüters daher durch die Finger. Als das Tor in der Schlussminute dann doch frei für einen sechsten Feldspieler war, machte Frederik Storm den Sack mit dem 1:3 zu.

Bild: Kim Enderle
Die Zuschauer honorierten die Leistung der Towerstars, aber auch die des Gegners nach der Schlusssirene mit viel Beifall, ehe der Abend vor der CHG Arena mit der unterhaltsamen Präsentation des Teams seinen Abschluss fand.
Schon am Sonntag um 18.30 Uhr geht das Testspielprogramm der Towerstars weiter, wenn der DEL2-Konkurrent EV Landshut zu Gast sein wird. Tickets gibt es im Vorverkauf bei allen VVK-Partnern von Reservix, im Fanshop in der Marktstraße 20, online im Ticket-Webshop oder am Spieltag an der Abendkasse.