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TOWERSTARS LASSEN ZU VIELE CHANCEN LIEGEN
5. September 2026
Die Ravensburg Towerstars sind im zweiten Testspiel der Vorbereitung den Vorarlberg Pioneers mit 2:4 unterlegen. Das Team von Coach Johan Pennerborn übernahm ab dem zweiten Abschnitt klar das Kommando, machte aus den hochkarätigen Möglichkeiten allerdings zu wenig. Von den rund 100 mitgereisten Fans gab es nach dem Spiel dennoch Beifall.
Aufgrund einer Blessur konnte Neuzugang Matthew Struthers beim Gastspiel in Feldkirch nicht auflaufen. Für ihn rückte Mats Geppert aus der U20 des ERC Ingolstadt in den Kader, sein Debüt im Ravensburger Trikot gab Verteidiger Maximilian Merkl. Zwischen den Pfosten stand Konrad Fiedler.
Beide Teams starteten eher zäh ins Spiel. Wirkliche Vorteile konnten sich weder die Gastgeber noch die Towerstars erarbeiten. Auch eine Strafzeit in der 3. Minute gegen Pioneers-Verteidiger Ben Summer sollte das nicht ändern – die Towerstars fanden nicht wirklich in die Powerplay-Aufstellung. Ab der 8. Minute kamen die Vorarlberger dann besser in Spielfluss. Das sollte sich alsbald im Spielstand bemerkbar machen. Colin Leeb lenkte in der 9. Minute einen scharfen Pass im Slot zum 1:0 ins Ravensburger Netz. Der Gegentreffer tat dem Team nicht gut. Viele Angriffe steckten schon in der neutralen Zone fest. Feldkirch hatte auch in der defensiven Zone zu viel Platz. Immerhin ließ Konrad Fiedler 40 Sekunden vor der ersten Pause mit einem starken Save den Rückstand nicht größer werden.
Im zweiten Abschnitt sollte sich das Bild dann deutlich ändern. Die Towerstars wirkten schneller im Aufbau und präziser im Passspiel, Nick Latta hatte in der 23. Minute auch per Alleingang den Ausgleich auf dem Schläger. Zwar kam es durch Strafzeiten auf beiden Seiten in den Folgeminuten zu Unterbrechungen. Die Spielvorteile blieben dennoch bei den Oberschwaben. Statt des sicherlich verdienten Ausgleichs setzte es in der 29. Minute allerdings das 2:0, als ein Schuss von Roni Allen durch die Schoner von Konrad Fiedler rutschte.
Das Team von Coach Johan Pennerborn hatte in Person von Robbie Czarnik allerdings die richtige Antwort parat. Vom linken Bullypunkt schlenzte er den Puck präzise in den rechten Torwinkel. Der Treffer verlieh viel Aufwind. Allerdings platzte drei Minuten später das nächste unglückliche Gegentor ins Spielgeschehen. Nach einem eigentlich gewonnenen Bully in der eigenen Zone kam es zum Puckverlust, den Blake Murray trocken zum 3:1 nutzte. Die Towerstars ließen sich aber auch davon nicht vom Weg abbringen. In den letzten fünf Minuten entwickelte sich in der Zone der Pioneers ein Dauer-Powerplay. Nachdem Philipp Mass freistehend im Slot noch gescheitert war, verkürzte Nikita Kessler 25 Sekunden vor der zweiten Pause auf 2:3. Sekunden nach dem Anspielbully hatte Anselm Gerg gar den Ausgleich vor Augen. Er scheiterte allerdings am starken Pioneers-Torhüter Alex Caffi.

Am Sonntag haben die Towerstars die nächste Chance, den ersten Sieg in der Vorbereitung zu landen. Um 17 Uhr sind die Haie des HC TIWAG Innsbruck zu Gast in der CHG Arena. Tickets gibt es im Ticket-Webshop oder noch an der Abendkasse. Das Spiel wird auch live vom Streamanbieter Sporteurope.TV übertragen.