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Gegen die Selber Wölfe starten die Towerstars nach der unfreiwilligen Corona-Pause ins Spielprogramm. Bild: Kim Enderle
Gegen die Selber Wölfe starten die Towerstars nach der unfreiwilligen Corona-Pause ins Spielprogramm. Bild: Kim Enderle

SCHWERE SPIELE GEGEN SELB UND LANDSHUT – DANIEL HEINRIZI AN DER BANDE

13. Januar 2022

Nach der unfreiwilligen Zwangspause aufgrund mehrerer Covid-19-Fälle im Team stehen die Ravensburg Towerstars vor dem Re-Start ins Spielprogramm. Am Freitag reisen sie zum Tabellenschlusslicht nach Selb, auf eigenem Eis ist dann am Sonntag der EV Landshut zu Gast.

Bei den Towerstars gab es am Donnerstagmorgen zunächst kollektives Aufatmen. Nachdem es auch bei den letzten noch ausstehenden ärztlichen Untersuchungen keine Beanstandungen gegeben hatte, erfolgte für den gesamten etatmäßigen Kader „grünes Licht“. Einen dicken Wermutstropfen gab es am Donnerstag aber dennoch. Nachdem Co-Trainer Marc Vorderbrüggen bereits zu Wochenanfang aufgrund eines positiven PCR-Tests in Quarantäne musste, traf es jetzt auch noch Chefcoach Peter Russell. Beide stehen in den nächsten Spielen demnach nicht zur Verfügung, bereits am Donnerstag übernahm Daniel Heinrizi die Leitung des Trainings. Der Geschäftsführer Sport wird bis zur Rückkehr der Trainer auch die sportlichen Geschicke an der Bande leiten. Die Prioritäten für das kommende Wochenende, das durch das Auswärtsspiel am Dienstag in Kassel verlängert wird, hat Daniel Heinrizi klar definiert. „Wir wollen gesund und verletzungsfrei durch die nächsten Spiele kommen“, sagt er. Die Gesundheit der Jungs stehe über allem, daher käme auch nur zum Einsatz, der sich absolut wohl und fit fühle.

Unangenehme Gegner warten
Bei den Selber Wölfen ist der Punkteabstand zu Platz 10 inzwischen so weit angewachsen, dass nur noch rechnerische Chancen auf das Vermeiden der Playdowns auf dem Papier stehen. Einfacher macht das die Sache für die Towerstars allerdings nicht, denn die Oberfranken werden in eigener Arena selbstbewusst auftreten und haben nicht wirklich etwas zu verlieren. Vorbei sind auch die Krisenzeiten, in denen es gegen die Towerstars und Kaufbeuren zermürbende zweistellige Pleiten setzte. Großen Anteil daran hat vor allem der neue und in der DEL2 gut bekannte Torhüter Michael Bitzer. Er hat den Vorderleuten mehr Stabilität verliehen, die letzten Begegnungen waren trotz der Niederlagen deutlich länger offen.

Beim EV Landshut, Gegner der Towerstars am Sonntag um 18.30 Uhr, ist man mit dem Tabellenplatz ebenfalls nicht zufrieden. Die Niederbayern hoffen daher, dass der spürbare Aufwind und der Schwung von vier Siegen in Folge hilft, den beträchtlichen Punkteabstand bis zur direkten Playoff-Zone zu verringern. Inzwischen ist auch die Handschrift von Trainer Heiko Vogler, der Mitte Dezember die Aufgaben des freigestellten Leif Carlson übernahm, im Spielsystem erkennbar. Beide Hinspiele gegen Landshut konnten die Towerstars nach meist heiß umkämpften Spielverläufen übrigens mit 4:3 für sich entscheiden.

Karten werden am Freitag freigeschaltet
Wie bereits gemeldet, hat das Land Baden-Württemberg die Einschränkungen der Alarmstufe II bis 1. Februar eingefroren. Es sind daher bis auf Weiteres nur 500 Zuschauer in der CHG Arena zugelassen. Die Tickets sind weiterhin den Inhabern von Dauerkarten vorbehalten. Die verfügbaren Karten werden am Freitag, 14. Januar um 10 Uhr im Ticketwebshop freigeschaltet. Um den zeitgleichen Andrang auf das begrenzte Kartenkontingent zu verteilen, wird es bei der Ticketvergabe diesmal einen virtuellen Warteraum geben. Die finale Kartenzuweisung erfolgt dann nach dem Zufallsprinzip in Blöcken zu 100 User.

FFP2-Maske vorgeschrieben
Die Towerstars weisen nochmals darauf hin, dass die Maskenpflicht in der CHG Arena zwingend mit einer Maske nach dem FFP2-Standard zu erfüllen ist.

SpradeTV überträgt live
Beide Spiele am Wochenende werden wieder live vom Livestream-Anbieter SpradeTV übertragen.