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TOWERSTARS FINDEN IN DRESDEN NUR SCHWER INS SPIEL
28. Oktober 2018
Für die Ravensburg Towerstars gab es am frühen Sonntagabend beim Gastspiel in Dresden nichts zu ernten. Sie unterlagen bei ihrer zweiten Saisonniederlage den Eislöwen glatt mit 0:4.
Dresden agierte schon in den Startminuten äußerst druckvoll und Towerstars Torhüter Jonas Langmann bekam viel zu tun. Erst nach rund sieben Minuten hatten die Ravensburger Sturmreihen ihren Rhythmus gefunden und es eröffneten sich auch alsbald die ersten Torchancen.
Die Partie war aus spielerischer Sicht streckenweise ausgeglichen, die Eislöwen hatten aber die klareren Tormöglichkeiten und wussten diese in der 16. Minute zu nutzen. Max Kolb musste wegen Haltens auf die Strafbank, konnte nach 43 Sekunden aber bereits wieder aufstehen. Nick Huard stocherte den Puck zum 1:0 über die Linie, nachdem dieser etwas unglücklich dem Ravensburger Keeper durch die Schoner fiel.
Die Towerstars ließen sich in den Folgeminuten aber nicht aus der Bahn werfen und erhöhten ihrerseits den Druck. Eine gute Chance hatte in der 18. Minute beispielsweise Ondrej Pozivil, der sich mit einer Einzelaktion selbst die Einschussmöglichkeit im Slot erarbeitete. Sein Handgelenkschuss ging aber am rechten Pfosten vorbei.
Den zweiten Spielabschnitt starteten die Towerstars in numerischer Überzahl, da gab es durchaus gute Chancen auf den Ausgleich. Doch Marco Eisenhut im Dresdner Tor reagierte glänzend und das Powerplay blieb ungenutzt. Dass die Gastgeber definitiv entschlossener waren, zeigte sich in der 24. Minute. Timo Walther wurde nicht energisch genug angegriffen und löffelte die Scheibe zum 2:0 ins Netz, ganze 28 Sekunden später erhöhte Eislöwen Topstürmer Jordan Knackstedt gar auf 3:0. Es war eine enorm schwere Hypothek für den weiteren Spielverlauf.
Sechs Minuten später rutschte der Puck erneut über die Ravensburger Linie. Da ein gegnerischer Schlittschuh mitverantwortlich war, fand das Tor nach nach Sichtung des Videobeweises keine Anerkennung. In der Schlussphase des zweiten Spielabschnitts bekamen die Towerstars durchaus die Chance auf den Anschlusstreffer, doch an Marco Eisenhut gab es kein Vorbei.
Für das dritte Spieldrittel war klar, das die Towerstars einen frühen Anschlusstreffer brauchen würden. An Tempo und Engagement sollte es sicher nicht fehlen, allerdings wirkten die Offensivbemühungen teils zu durchsichtig, auch versprangen viele Scheiben beim entscheidenden Pass auf den aussichtsreichen Mitspieler. So blieben diesmal jegliche Treffer auf Ravensburger Seite aus, das 4:0 durch Pielmeier in numerischer Überzahl rund fünfeinhalb Minuten vor Schluss war dann nur noch ein Fall für die Statistik.
„Wir haben heute nicht ins Spiel gefunden und offensiv erst in Fahrt gekommen, als es schon 3:0 stand. Wir hätten dringend einen Anschlusstreffer gebraucht, doch der ist uns nicht gelungen und so geht dieser Sieg für Dresden auch klar in Ordnung“, betonte Towerstars Trainer Jiri Ehrenberger.
1:0 15:01 Huard (Reed, Knackstedt, 5:4) 2:0 23:32 Walther (Heywood, Zauner) 3:0 24:00 Knackstedt (Billich, Kramer) 4:0 54:21 Pielmeier (Huard, Knackstedt, 5:4) Strafminuten: Dresden 8 Ravensburg 10 plus 10 Disz. Pfaffengut, Zuschauer 1631