NEWS

kasel1_1

TOWERSTARS BRINGEN DREI PUNKTE AUS KASSEL MIT

3. Oktober 2018

Die Towerstars haben dank einer geschlossenen Teamleistung einen auch in der Höhe verdienten 6:2 Auswärtssieg in Kassel eingefahren. Bereits nach dem zweiten Spielabschnitt hatte sich das Team von Trainer Jiri Ehrenberger einen überdeutlichen 5-Tore Vorsprung herausgeschossen.

Die Towerstars hatten zwar eine weite, aber weitgehend stressfreie Anfahrt. So hatte das Team von Trainer Jiri Ehrenberger über eine Stunde mehr Zeit, sich die rund 500 Autobahnkilometer aus den Beinen zu schütteln. Diesen Umstand merkte man den Towerstars durchaus an. Sie gingen sofort hochkonzentriert zu Werke und auch wenn die Gastgeber mit ihrem ersten Angriff den ersten Schuss auf das gegnerische Tor verbuchten, waren die Towerstars deutlich entschlossener.

Nicht einmal dreieinhalb Minuten waren gespielt, da setzte Kapitän Vincenz Mayer nach schönem Pass von Robin Just den Puck zum 0:1 in die Maschen. Dass sich die gastgebenden Huskies das sicher anders vorgestellt hatten, zeigte sich mit dem nächsten Angriff nur 33 Sekunden nach dem Anspielbully. Mathieu Pompei bediente Robbie Czarnik mit einem Rückpass und der ließ Kassels Torhüter Marcel Melichercik nicht den Hauch einer Chance.

Auch nach der frühen 2:0 Führung spielten die Oberschwaben ruhig und konzentriert weiter und hatten mehr vom Spiel. Zwar kam auch Kassel in der Folgezeit zu guten Angriffen, doch die Ravensburger Defensive hielt Torhüter Jonas Langmann die Sicht frei. Der Zwischenstand zur ersten Pause ging mehr als in Ordnung.

Im zweiten Spielabschnitt legten die Towerstars einen noch effektiveren Blitzstart hin. Nach einem Kasseler Missverständnis ermöglichte sich ein Break, das Max Kolb mit freundlicher Unterstützung eines Huskies Verteidigers zum 0:3 veredelte. Pfiffe machten sich im Hundezwinger breit, das schien die Gastgeber wachzurütteln. Toni Ritter brach in der 22. Minute auf linker Seite durch und hob den Puck mit der Rückhand über Jonas Langmann hinweg zum 1:3 Anschlusstreffer ins Tor.

Nervös schienen die Towerstars durch den Anschlusstreffer nicht zu werden, ganz im Gegenteil. Sie spielten souverän ihre Scheiben durch die neutrale Zone und waren auch im gegnerischen Drittel immer den entscheidenden Tick schneller in ihren Aktionen. Als Kassel nach 27 Minuten einen Mann auf der Strafbank hatte, stellte Mathieu Pompei den 3-Tore Vorsprung wieder her. Der kanadische Stürmer hatte auf halblinker Position viel Raum und Zeit, sich die Ecke auszusuchen.

Jetzt lief den Towerstars alles noch leichter von der Hand. In der 30. Spielminute saß Thomas Merl zwar auf der Strafbank, doch die Towerstars erkämpften sich gar in Unterzahl ein Bully vor dem Kasseler Tor. Dieses wurde prompt gewonnen und Daniel Pfaffengut verlud den Huskies Torhüter trocken zum 1:5. Als zwei weitere Zeigerumdrehungen David Zucker den Spielstand auf 1:6 nach oben schraubte, war das Spiel schon so gut wie durch.

Interessant war freilich die Frage, mit welcher Taktik die jeweiligen Trainer ihre Schützlinge bei diesem Spielstand zum Schlussabschnitt aufs Eis schicken würden. In den Startminuten sahen die Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle einen offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der 45. Minute war Reiß auf Seiten der Hausherren erfolgreich und verkürzte unhaltbar auf 2:6. Prompt verlieh der Treffer den Huskies neuen Schub und die Towerstars bekamen defensiv mehr Arbeit. In der 48. Minute waren allerdings die Oberschwaben dem nächsten Treffer nahe. Direkt von der Strafbank kommend scheiterte Daniel Pfaffengut bei einem 2:1 Break am inzwischen eingewechselten Huskies Torhüter Leon Hungerecker.

Ab der 50. Minute hatten die Towerstars das Spiel auch optisch wieder deutlicher unter Kontrolle. Kassel verbuchte zwar einen Pfostenschuss, doch insgesamt hatten die Towerstars die klareren Chancen. Dies lag auch an zwei Strafzeiten gegen Kassel, hier ließen die Towerstars die Scheibe auch ohne Treffer sehenswert durch das gegnerische Drittel laufen.

Letztendlich brannte in diesem Spiel nichts mehr an und der sechste Sieg im sechsten Punktspiel war gebucht. „Die Jungs sind dieses Spiel sehr konzentriert angegangen und der Sieg war verdient“, lobte Coach Jiri Ehrenberger seine Schützlinge.