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TOWERSTARS BLEIBT DAS HAPPY END DIESMAL VERWEHRT
25. Oktober 2026
Chancen auf einen Sieg gegen den Tabellenzweiten EC Kassel Huskies gab es zuhauf. Am Ende mussten sich die Ravensburg Towerstars den Kassel Huskies dann doch geschlagen geben – wenn auch erst im Penaltyschießen. Ein Trostpflaster gab es dennoch: Beim ersten Towerstars-Tor in der 5. Minute segelten unzählige Plüschtiere zugunsten von „Cancel Cancer“ auf die Eisfläche.
Die Gastgeber starteten mit den drei Punkten aus dem Auswärtsspiel in Bietigheim im Rücken selbstbewusst ins Spiel. Von Beginn an herrschte Druck in der Ravensburger Offensive. Es dauerte allerdings auch nicht allzu lange, bis die Nordhessen zu ihren ersten hochkarätigen Torchancen kamen. Wie Huskies-Torhüter Philipp Maurer hatte auch sein Gegenüber Ilya Sharipov ausreichend Gelegenheiten, sich in Szene zu setzen.

(Ravensburg Towerstars) (Kassel Huskies)
Die Towerstars hatten in der Gesamtbetrachtung jedoch optische Vorteile, die sie in der 5. Minute zur besonders umjubelten Führung nutzen konnten. Robbie Czarnik schob aus halbrechter Position die Scheibe scharf in Richtung Slot und der abgefälschte Puck rutschte Huskies-Torhüter Maurer durch die Schoner. Dann flogen erst einmal Teddybären und sonstige Plüschtiere auf die Eisfläche. Jedes einzelne stand für die wichtige Unterstützung des Vereins „Cancel Cancer e. V.“, der sich mit seiner Arbeit für krebskranke Kinder einsetzt.
Dank der unzähligen Helfer auf dem Eis war die Eisfläche alsbald wieder geräumt und das Spielgeschehen konnte weitergehen. Aus Ravensburger Sicht war das eher unglücklich, denn nur 72 Sekunden nach dem Führungstreffer nutzte Kassel eine zu spät abgestimmte Towerstars-Defensive zum 1:1-Ausgleich. Rund 2.800 Zuschauer sahen danach einen offenen Schlagabtausch mit verbissenen Torszenen. Weitere Treffer blieben aus. Das galt auch für den zweiten Spielabschnitt. Dieser wirkte noch verbissener: Es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. In den jeweiligen Torräumen spielten sich dramatische Szenen ab.
Für den Schlussabschnitt war also Hochspannung angesagt und es war klar, dass jeder noch so kleine Fehler über Sieg und Niederlage entscheiden würde. In der 49. Minute schien das Momentum wieder auf die Ravensburger Seite zu kippen. Ex-Towerstars-Verteidiger Leo Korus musste wegen eines Stockchecks auf die Strafbank. Nach 22 Sekunden wurde das Powerplay bereits zum 2:1 genutzt. Wieder war es Kapitän Robbie Czarnik, der den Puck im gegnerischen Tor unterbrachte. Vier Minuten später musste mit Mark Rassell auch ein Ravensburger Akteur wegen eines Fouls vom Eis und der Topfavorit aus Kassel nutzte ebenfalls die Gunst der Stunde. Darren Mieszkowski fälschte den Puck vor dem Torraum noch leicht ab.
Die Unparteiischen überprüften die Szene zwar per Videobeweis, doch der Schläger war dabei nicht über der gedachten Höhe der Latte – 2:2. Dabei blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit. In der Verlängerung kam es bereits nach zwölf Sekunden zu einer Schlüsselszene. Kassel spielte sekundenlang statt mit drei mit vier Spielern und kassierte folgerichtig eine Strafzeit. Das Vier-gegen-drei-Powerplay der Towerstars war durchaus druckvoll, doch der entscheidende Schuss wollte nicht den Weg ins gegnerische Tor finden. Auch nach Ablauf der Huskies-Strafe blieb das entscheidende Tor aus. Das Penaltyschießen musste über den Zusatzpunkt entscheiden.
Hier trafen im regulären Durchgang nur Simon Sezemsky für die Towerstars und Chris Wilkie für die Huskies. Im erforderlichen Tiebreak traten beide Spieler erneut an – mit dem besseren Ende für den Kasseler Stürmer. „Ich war mit der Struktur im Spiel heute zufrieden. Allerdings hätten wir gerne mehr Punkte mitgenommen. Die Chancen dazu waren sicherlich da“, kommentierte Towerstars-Coach Johan Pennerborn das Spiel in seiner Zusammenfassung.
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