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TOWERSTARS BIETEN ZUM AUFTAKT EIN TORFESTIVAL
15. September 2018
Was für ein Start in die Hauptrunde der neuen DEL2-Saison! Die Ravensburg Towerstars besiegten die Eislöwen aus Dresden überdeutlich mit 8:1 und zeigten den fast 2700 Zuschauern vor allem offensiv eine begeisternde Leistung.
„Wir wollen die Initiative ergreifen und nicht erst abwarten, was der Gegner macht“ hatte Towerstars Trainer Jiri Ehrenberger als Devise für den Saisonstart ausgegeben. Dass sich die Ravensburger Cracks diese Vorgabe zu Herzen nahmen, zeigte sich schon in der Startminute. Bereits mit dem ersten Angriff nach 23 Sekunden hatte Robbie Czarnik nach starker Einzelaktion die Führung auf dem Schläger. Diese wurde dann eine Minute später Fakt. Andreas Driendl bugsierte nach 88 Sekunden den Puck im Nachschuss über die Linie, nachdem Eislöwen Keeper Marco Eisenhut die schön abgeschlossene Kombination von Robin Just und Mathieu Pompei nur nach vorne abprallen lassen konnte.
Die Gäste aus Dresden hatten die Lage aber offensichtlich richtig interpretiert, denn sie gingen sofort aggressiver in die Zweikämpfe und kamen alsbald zu guten Möglichkeiten. Jonas Langmann musste auf der Hut sein, wenig auszurichten gab es für ihn jedoch nach fünf Minuten. Ein Missverständnis hinter dem Ravensburger Tor führte zu einem Fehlpass, den die Eislöwen durch Chris Billich auch konsequent zum 1:1 Ausgleich nutzten.
Vermutlich war dies auch die Schlüsselszene des gesamten Spiels, denn das Team von Trainer Jiri Ehrenberger wollte diesen Fehler sofort wieder wettmachen. Ganze 17 Sekunden nach dem Anspielbully besorgte Ilkka Pikkarainen die 2:1 Führung. Der finnische Neuzugang wurde mit einem starken Pass von Vincenz Mayer an den linken Bullykreis bedient und verlud den Dresdener Torhüter nach entschlossenem Antritt. Es dauerte rund fünf Minuten, dann hatten die Gäste aus der Elbestadt den zweiten Gegentreffer wieder verdaut. Die Partie ging dann unterhaltsam hin und her, die Towerstars behielten aber die Kontrolle im Spiel und brachten die Führung auch verdientermaßen über die Zeit.
Zur nächsten nachhaltigen Szene kam es ebenfalls zu einem frühen Zeitpunkt nach dem Wiederanspiel. Ein Missverständnis von Dresdens Torhüter Eisenhut hinter dem eigenen Tor legte den Puck letztlich Andreas Driendl direkt auf den Schläger und der setzte das Spielgerät zum 3:1 in die Maschen. Dresden versuchte fortan, die Pass- und Laufwege in der neutralen Zone enger zu stellen. Doch dies durchkreuzten die Towerstars mit Gegenangriffen, bei denen der Puck durch Einzelaktionen den Weg in das gegnerische Drittel fand.
Im letzten Spielabschnitt konnten die Towerstars getrost zwei Gänge zurückschalten, der Torhunger war jedoch noch nicht gestillt. Mathieu Pompei trug sich in der 42. und 49. Spielminute ebenfalls als Doppeltorschütze in die Statistik ein.