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GEGENTREFFER IM MITTELDRITTEL ENTSCHEIDEN ÜBER NIEDERLAGE GEGEN INNSBRUCK
6. September 2026
Die Ravensburg Towerstars warten weiter auf den ersten Erfolg in der Vorbereitung. Gegen die Haie des HC TIWAG Innsbruck mussten sie eine 2:5-Heimniederlage schlucken. Schnelle Gegenstöße der Gäste vor allem aber eine mangelnde Chancenverwertung wurden zum Problem.
Wie schon am Freitag fehlte der angeschlagene Stürmer Matthew Struthers in der Aufstellung. Er wurde erneut vom Ingolstädter U20-Stürmer Mats Geppert vertreten. Vor 1.213 Zuschauern machten die Oberschwaben von Beginn an Druck. Ein möglicher Treffer blieb ihnen aber verwehrt. Nicht viel fehlte vor allem in der 4. Minute als Nikita Kessler frei am rechten Pfosten angespielt wurde. Die Gäste aus Innsbruck die am Freitagabend den DEL2-Ligenkonkurrenten Regensburg bezwungen hatten standen ab der 7. Minute effektiver in der Defensive. Den Towerstars mussten aber deutlich mehr Spielanteile zugestanden werden. Der Ertrag hieraus blieb allerdings aus. Auch eine numerische Überzahl ab der 8. Minute führte nicht zum Erfolg. Umso bitterer gestaltete sich die 17. Minute. Die Ravensburger Abwehr war in der Rückwärtsbewegung zu träge. Bei angezeigter Strafe drückte Steven Owre den Puck zum 0:1 über die Linie.
Aufgrund von Strafzeiten sahen sich die Towerstars zu Beginn des Mitteldrittels über eine Minute in doppelter Unterzahl wieder. Diese wurde zwar schadlos überstanden, die Towerstars kamen danach aber sehr zäh in Rhythmus. Das hatte prompt und nachhaltig Folgen für den Spielstand. Innerhalb von eineinhalb Minuten erhöhten die Gäste aus Innsbruck per pfeilschnellen Kontern bis zur 24. Minute auf 0:3. Sechseinhalb Minuten später erhöhte Justin Richards gar auf 0:4. Möglichkeiten das wieder zu ändern gab es einige. Beispielsweise ab der 32. Minute als die Gäste fast zwei Minuten lang eine doppelte Überzahl ausspielen konnten. Mit Distanzschüssen war Haie-Torhüter Jakob Brandner aber nicht zu überwinden. Der Pass auf den freien Mann vor dem Tor kam oftmals zu ungenau. Immerhin: Noch vor der zweiten Pause schloss Odeen Tufto einen schnellen Angriff zum 1:4 ab.
Zum Schlussabschnitt kamen die Towerstars selbstbewusst aufs Eis zurück. Es folgten druckvolle Angriffe und schnelle Kombinationen. Den Treffer zum 2:4 konnten die Zuschauer auf den Rängen dann in der 45. Minute bejubeln. Die Towerstars setzten sich in der offensiven Zone fest. Dann packte Robbie Czarnik den sogenannten „Michigan Trick“ aus. Er legte sich hinter dem Tor die Scheibe auf die Schlägerkelle und überraschte den Gäste-Keeper am rechten Pfosten. Noch war alles für die Towerstars drin. Doch das Problem des bisherigen Spielverlaufs blieb. Die Towerstars konnten ihre druckvollen Momente nicht nutzen um zu treffen. Letztlich gelang Innsbruck noch das 2:5 ins leere Tor. Der Treffer war freilich nicht unumstritten da der Puck im Torraum von einem Innsbrucker Verteidiger blockiert wurde. Letztlich blieben die Proteste der Ravensburger Bank unerhört. Am Ende war die Szene 26 Sekunden vor der Schlusssirene ohnehin nur Makulatur.