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Innerhalb von fünf Tagen treffen die Towerstars zweimal auf den ESV Kaufbeuren. Bild: F.Enderle
Innerhalb von fünf Tagen treffen die Towerstars zweimal auf den ESV Kaufbeuren. Bild: F.Enderle

ENGLISCHE WOCHE MIT KAUFBEUREN UND LANDSHUT ALS GEGNER

16. Januar 2020

Auf die Ravensburg Towerstars wartet ein gleichermaßen anspruchsvolles wie attraktives Spielprogramm. Innerhalb von fünf Tagen treffen sie zweimal auf den ESV Kaufbeuren, am Sonntag ist der unberechenbare Aufsteiger aus Landshut zu Gast.

Zum Auftakt des Wochenendes geht es für die Ravensburg Towerstars zunächst nach Kaufbeuren. Schon die Tatsache, dass beide Mannschaften derzeit punktgleich und heiße Konkurrenten um einen Platz in der direkten Playoff Zone sind, dürfte eine attraktive Grundlage für das dritte Duell darstellen. Der Derbycharakter und die Erfahrung der letzten Jahre, dass sich beide Teams einen offensiven und emotionalen Schlagabtausch liefern, setzt der Sache stets noch einen obendrauf.

Kaufbeuren hatte in der ersten Saisonhälfte mit derbem Verletzungspech zu kämpfen. Diese Phase ist überstanden und in den letzten Wochen hat das Team von Trainer Andreas Brockmann ordentlich gepunktet. Beispielsweise gab es aus den letzten fünf Spielen vier Siege, lediglich die 2:4 Heimniederlage gegen die Lausitzer Füchse war nicht so nach dem Geschmack des ESVK. Wie immer auch das dritte Aufeinandertreffen verlaufen und ausgehen mag, nur vier Tage später gibt es Gelegenheit das eine oder andere Problem zu korrigieren. Dann nämlich treffen beide Clubs in der Ravensburger CHG Arena zum vierten und vorerst letzten Mal aufeinander.

Ganz schwer einzuschätzen ist der Heimspielgegner am kommenden Sonntag, der EV Landshut. Der Aufsteiger aus der Oberliga hatte in der ersten Saisonhälfte die Herausforderung zu bewältigen, dass die aufgrund der Stadionsanierung verschobenen Heimspiele an Dienstagen nachgeholt werden mussten. Das hielt die physische Belastung entsprechend hoch. Am Dienstag dieser Woche absolvierten die Niederbayern das letzte Nachholspiel und bezwangen den Tabellendritten Freiburg mit 3:1. Damit brachte sich der EV Landshut bis auf fünf Punkte an die Pre-Playoff Zone heran. Das primäre Saisonziel „Nichtabstieg“ ist demnach im Blick, zumal der aktuelle Zehntplatzierte Bietigheim bereits ein Spiel mehr absolviert hat.

Bei den derzeitigen Ambitionen der Dreihelmenstädter kam die Meldung, dass die Clubführung am Mittwoch Aufstiegstrainer Axel Kammerer mit sofortiger Wirkung beurlaubt hat, äußerst überraschend. Ein Vakuum bei der Leitung an der Bande entsteht nicht, denn mit der Entlassung von Kammerer präsentierte der EV Landshut mit dem schwedischen Coach Leiff Carlsson sofort einen Nachfolger. Die Partie am Sonntagabend steht auch für ein Stelldichein früherer Kollegen. Mit Mathieu Pompei und Robbie Czarnik stehen zwei Stürmer des letztjährigen Meisterteams auf dem Eis, auch Jeff Hayes, Marc Schmidtpeter und Max Brandl trugen bekanntlich schon das Ravensburger Trikot.

Bei den Towerstars hat man in dieser Woche dank der beiden Siege viel Selbstvertrauen getankt, auch personell sieht es wieder deutlich besser aus. David Zucker ist nach zähen Wochen der erforderlichen Pause wieder fit und hat das OK für einen Einsatz erhalten, zudem steht das Debüt des kanadischen Neuzugangs Jared Gomes an. Der Mittelstürmer machte im Training einen sehr guten Eindruck und fühlt sich gut aufgenommen. „Wir hatten in den vergangenen Wochen nicht in allen Sturmreihen das nötige Tempo, aber Jared kann uns da sicher Abhilfe schaffen“, betonte Trainer Rich Chernomaz. Robin Just und Pawel Dronia werden voraussichtlich noch eine Woche pausieren müssen, dann könnte auch hier ein Comeback anstehen.

Information aus dem Fanshop
Da das Fanshop-Team die Ausfahrt am Freitag nach Kaufbeuren organisiert, ist der Fanshop in der Markstraße bereits ab 16.30 Uhr geschlossen. Alternative Vorverkaufsstellen für die nächsten Heimspiele sind zum Beispiel das Musikhaus Lange in der Markstraße 27 oder alle anderen Partner von Reservix. Am Dienstag, 21. Januar ist der Fanshop ganztätig von 10 bis 13 und 14 bis 18 Uhr geöffnet und steht für den Vorverkauf für das Derby am Abend mit Extra-Öffnungszeiten zur Verfügung.

Eishockey live
Alle DEL2 Spiele werden live vom DEL2 Medienpartner „SpradeTV“ übertragen. Fans, die nicht zum jeweiligen Spiel anreisen können, finden so eine attraktive Alternative.