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DRESDEN LÄSST TOWERSTARS KEINEN RAUM ZUR ENTFALTUNG
13. September 2026
Die Ravensburg Towerstars konnten die Generalprobe für den Hauptrundenstart nicht erfolgreich gestalten. Bei den Dresdner Eislöwen setzte es am Sonntagabend eine 1:4-Niederlage, die sich leider schon im zweiten Spieldrittel angebahnt hatte.
Aufgrund einer im Spiel gegen Schwenningen erlittenen Blessur konnte Stürmer Nick Latte die Reise nach Dresden nicht antreten. Eine Änderung gab es auch im Tor: Konrad Fiedler stand beim PENNY DEL-Absteiger von Beginn an zwischen den Pfosten. Nach dem typischen Abtasten in den ersten Wechseln legten die von Ex-Towerstars-Coach Bo Subr trainierten Eislöwen mächtig los und ehe die Towerstars sich versahen, zappelte auch schon der Puck im Netz. Einen scharfen Pass seines Bruders Tyson lenkte Tyler Spink unhaltbar zum 1:0 ins Tor.
Der frühe Gegentreffer tat den Oberschwaben nicht gut: Sie fanden überhaupt keinen Zugriff ins Spiel und sahen sich in den Folgeminuten tief in die eigene Zone gedrängt. Hier war es immer wieder Konrad Fiedler, der sprichwörtlich in die Bresche sprang. Einen Lichtblick gab es dann allerdings in der 10. Minute. Denis Pfaffengut musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Unterzahlformation agierte aber effektiv und konnte gar einen 2-gegen-1-Konter fahren. Diesen schloss Mark Rassell mit einem platzierten Schuss auch prompt zum 1:1-Ausgleich ab. An den Machtverhältnissen änderte das aber nichts. Die Gastgeber waren auch bis zum Ende der Pause drückend überlegen. Sie brachten den Puck allerdings nicht an Konrad Fiedler vorbei.

Nikita Kessler hatte hier eine gute Chance auf dem Schläger. Bild: F.Enderle
Auch im Mittelabschnitt sollten die Towerstars mit den schnellen Kombinationen der Eislöwen ihre Probleme haben. Das hatte schon nach 39 Sekunden Auswirkungen. Adam Helewka positionierte sich beim 2:1 völlig unbedrängt im Slot und erwartete den Pass. In der 23. und 25. Minute konnten die Towerstars selbst Torgefahr ausstrahlen, leider ohne Erfolg. Zunächst scheiterte Nikita Kessler bei einem sehenswerten Alleingang über den linken Flügel. Zwei Minuten später verpasste Robbie Czarnik vor dem Torraum nur knapp. Er wurde beim Schussversuch aber gefoult. Es blieb also die Möglichkeit eines Powerplay-Tores. Das Ravensburger Überzahlspiel hatte durchaus ein paar gefährliche Szenen.
Gerade als die Oberschwaben dann wieder komplett waren, präsentierte sich Dresden abgebrüht. Wieder war es Adam Helewka, der sich in die Torschützenliste eintrug. Der Eislöwen-Topstürmer war auf halbrechter Position nicht zu bremsen und schlenzte den Puck über die linke Schulter von Konrad Fiedler. Gegen die dominanten Eislöwen konnten sich die Towerstars erst in der 36. Minute befreien und wieder eigene Akzente setzen. Die Konsequenz im Abschluss fehlte allerdings.
Die Towerstars konnten eine ins Schlussdrittel übernommene Strafzeit der Hausherren leider nicht nutzen. Damit blieb eine gute Möglichkeit, ins Spiel zurückzukommen, auf der Strecke. Das spielte Dresden prompt in die Karten. Sie kontrollierten danach die Partie nach Belieben und nachdem zweimal das Torgestänge für Konrad Fiedler gerettet hatte, drückte Tomas Adres den Puck in der 51. Minute zum 4:1 über die Linie. Die Partie war damit durch, zumal ein 2-gegen-1-Konter der Towerstars in der 54. Minute nicht zum potenziellen Anschlusstreffer genutzt werden konnte.
Fünf Tage haben die Towerstars Zeit, die von den Ergebnissen her maue Vorbereitung aus den Köpfen zu bekommen. Am kommenden Freitag beginnt der Kampf um die ersten Hauptrundenpunkte in Rosenheim. Das erste Heimspiel steigt am Sonntag, 20. September. Gegner sind dann die Eisbären aus Regensburg.