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Bild: Kim Enderle
Bild: Kim Enderle

TOWERSTARS KÄMPFEN UM PLATZ 5

20. Februar 2020

Am vorletzten Wochenende der Hauptrunde haben es die Towerstars mit dem EC Bad Nauheim und den Dresdner Eislöwen zu tun. Für die Towerstars gilt es, die gute Ausgangslage im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation zu wahren.

Dank der beiden Siege gegen Heilbronn am vergangenen Wochenende konnten sich die Towerstars auf den sechsten Platz vorschieben und sich etwas von der Konkurrenz auf den Plätzen 9 bis 11 absetzen. Hauchdünn ist mit zwei Punkten aber weiterhin der Abstand auf Platz acht, erfreulicherweise aber auch zum EC Bad Nauheim, der aktuell den fünften Platz belegt. Damit kommt es beim Gastspiel der Towerstars im Colonel-Knight-Stadion zum direkten Duell um Rang 5.

Die Roten Teufel des EC Bad Nauheim waren in den vergangenen Wochen weitgehend erfolgreich unterwegs. Aus den letzten fünf Spielen ernteten sie vier Siege, dreimal mussten sie aber dem Gegner einen Punkt nach regulärer Spielzeit überlassen. Auf die Towerstars wartet definitiv ein schweres Spiel, denn mit den eigenen Fans im Rücken gelten die Roten Teufel als besonders selbstbewusst. Zu spüren bekamen das die Ravensburger Cracks auch am 6. Dezember bei der 1:5 Niederlage.

Nicht weniger knifflig wird die Aufgabe am kommenden Sonntag auf eigenem Eis. Zu Gast sind die Dresdner Eislöwen, die bislang einen äußerst holprigen Saisonverlauf erlebten und ihr zunächst angestrebtes Saisonziel „Viertelfinale“ vorerst gegen ein „Vermeiden des Abstiegskampfes“ getauscht haben. Aufgrund einiger Punktverluste ist der Abstand auf Platz 11 und die Playdown-Zone bis auf einen Zähler zusammengeschrumpft. Das Team von Trainer Rico Rossi steht in den verbleibenden vier Spielen also erheblich unter Erfolgsdruck und wird sicherlich selbst die Initiative ergreifen.

Towerstars Coach Rich Chernomaz mahnte beim Pressegespräch nach dem Training am Donnerstagmittag ein ganz schweres Wochenende an. Das liege zum einen an den Gegnern, die ebenfalls jeden Punkt brauchen, aber auch an der Einstellung. „Wir dürfen nicht glauben, dass nach der guten Leistung gegen Heilbronn jetzt alles von alleine läuft“, sagte Rich Chernomaz. „Nur wenn wir so konzentriert und diszipliniert agieren wie am letzten Wochenende, haben wir eine Chance zu gewinnen“, ergänzte der Trainer.

Personell wird sich am kommenden Wochenende nicht allzu viel ändern. Max Kolb und Daniel Stiefenhofer werden nach den guten Erfahrungen erneut als Stürmer auflaufen, Marco Wölfl bleibt als Startup-Torhüter zwischen den Pfosten. Offen ist lediglich noch die Kontingentspieler-Frage, da Jakub Svoboda nach seiner kurzen Pause wieder die Trainingswoche absolvieren konnte.

Tickets für das Spiel am Sonntag um 18.30 Uhr gegen Dresden gibt es im Fanshop in der Marktstraße 41, allen VVK-Stellen von Reservix, im Ticket-Webshop oder an der Abendkasse. Beide Spiele werden auch wieder live vom Medienpartner „SpradeTV“ übertragen.