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Diesmal konnten sich die Towerstars für eine geschlossene Mannschaftsleistung mit drei Punkten belohnen. Bild: F.Enderle
Diesmal konnten sich die Towerstars für eine geschlossene Mannschaftsleistung mit drei Punkten belohnen. Bild: F.Enderle

TOWERSTARS FEIERN SIEG IN DER LAUSITZ

23. November 2019

Die Ravensburg Towerstars haben mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung drei Auswärtspunkte bei den Lausitzer Füchsen erkämpft. Das Team vom Coach Rich Chernomaz siegte mit 3:1, die Treffer erzielten Sören Sturm, Shawn O´Donnell sowie Jakub Svoboda.

Dass ein konzentrierter Start in die Partie nach einer achtstündigen Busreise nicht ganz einfach ist, zeigte sich nach 20 gespielten Sekunden. Die Towerstars waren beim ersten Angriff der gastgebenden Füchse bereits ab der Mittellinie zu passiv und mit drei Pässen hatte sich der Gegner vor das Ravensburger Tor kombiniert. Die Oberschwaben konnten dann aber durchatmen, denn Darcy Murphy schob den Puck mit der Rückhand am leeren Tor vorbei. Brenzlig wurde es auch ab der zweiten Minute, als Andreas Driendl eine Strafzeit aufgebrummt bekam, Olafr Schmidt allerdings seinen Kasten sauber halten konnte.

Es dauerte ein paar Wechsel, dann waren die Towerstars im Spiel und konnten sich immer mehr Spielanteile in der schnellen Partie erarbeiten. Nach knapp sechs Minuten setzten sich die Towerstars in der gegnerischen Zone fest, der Puck kam zurück zu Sören Sturm und der vollendete zur 1:0 Führung. Man spürte förmlich, wie dieser Treffer Selbstvertrauen verlieh. Die Towerstars hatten mehr vom Spiel und ließen auch während einer weiteren Unterzahlsituation nur wenig zu.

Nachdem das Team von Rich Chernomaz zwischen der 12. und 14. Minute selbst ein Powerplay nicht nutzen konnte, fiel der nächste Treffer zwei Minuten später bei egalisierten Personalverhältnissen. Nach der Puck-Eroberung an der Mittellinie ging der Puck ganz schnell in die andere Richtung, die Scheibe lief danach gut durch das Füchse-Drittel und dann war der Weg letztlich frei für den ersten Treffer von Neuzugang Shawn O´Donnell. Das 0:2 für die Towerstars war zugleich der Pausenstand nach 20 Minuten.

Im zweiten Abschnitt sollte es nach vier Minuten zu einer spielprägenden Szene kommen. Robin Just traf bei einem Check den Gegenspieler am Kopf und musste mit einer 5 plus Spieldauerstrafe vorzeitig in die Kabine. Die fällige Überzahl nutzten die Hausherren bereits nach 20 Sekunden. Robert Farmer hielt vor dem Torraum die Schlägerkelle in einen Schlagschuss und der Puck zischte zum 1:2 Anschlusstreffer in den linken Torwinkel. Die weiteren langen Minuten überstanden die Oberschwaben mit effektivem Penaltykilling dann ohne weiteren Treffer, Pawel Dronia hatte zwischendurch bei einem 2-1 Break sogar das 1:3 auf dem Schläger.

Den dritten Treffer besorgte dann in der 32. Minute aber Jakub Svoboda. Wieder überzeugten die Towerstars mit schnellem Umschaltspiel, Jakub Svoboda nahm einen Pass kurz nach der blauen Linie an und lupfte den Puck nach entschlossenem Antritt eiskalt mit der Rückhand unter die Latte. Bei diesem 2-Tore Vorsprung blieb es auch bis zur zweiten Pause.

Im Schlussdrittel gab es nach knapp drei Minuten sowohl die Chance auf das 1:4, gleichzeitig aber auch den nächsten Ausfall. David Zucker wurde bei dem Versuch vor das Tor zu ziehen gefoult und krachte mit den Beinen voraus samt Torhüter ins gegnerische Tor. Der Towerstars Topscorer musste mit einer Trage vom Eis gebracht und in eine Klinik gefahren werden. Ein konkreter Befund lag am späten Freitagabend noch nicht vor. Den Foul-Penalty übernahm Matias Haaranen, dessen Rückhandschuss aber am rechten Pfosten vorbeiging.

Auch danach folgten weitere gute Möglichkeiten für die Towerstars, die auch defensiv sehr gut agierten. Das war auch dringend vonnöten, denn die Füchse wurden von Minute zu Minute stärker und Olafr Schmidt rückte verstärkt ins Rampenlicht. So richtig dramatisch sollte es zwei Minuten vor dem Ende werden. Der Torhüter der Lausitzer Füchse hatte einem sechsten Feldspieler bereits Platz gemacht, als Andreas Driendl den Puck mit der Hand zu lange blockte und zwei Minuten wegen Spielverzögerung kassierte. Somit hatten die Ravensburger Cracks zwei Mann weniger auf dem Eis, doch sie kämpften geschlossen und beherzt den wichtigen Auswärtssieg über die Zeit.

Mit den drei Punkten im Gepäck ließ sich zum einen die Heimfahrt deutlich angenehmer antreten, außerdem tankte man Selbstvertrauen für die nicht einfache Heimaufgabe gegen die Bayreuth Tigers. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

0:1 06:19 Sören Sturm ( Thomas Brandl , Yannick Drews ) 0:2 15:41 Shawn O’Donnell ( Andreas Driendl ) 1:2 24:13 Robert Farmer ( Darcy Murphy , Jordan George ) 1:3 31:41 Jakub Svoboda ( David Zucker , Andreas Driendl )         Strafminuten:  Weißwasser: 10, Ravensburg 12 plus 5 plus Spieldauer Just. Zuschauer:  2386