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Am kommenden Wochenende wollen die Towerstars eigene Fehler reduzieren und möglichst oft jubeln. Bild: Kim Enderle
Am kommenden Wochenende wollen die Towerstars eigene Fehler reduzieren und möglichst oft jubeln. Bild: Kim Enderle

DUELL GEGEN DIE STEELERS – SCHWERES AUSWÄRTSSPIEL IN BAD TÖLZ

19. September 2019

Den Ravensburg Towerstars steht ein enorm schweres Wochenende ins Haus. Am Freitag empfangen sie den „ewigen Favoriten“ Bietigheim zum baden-württembergischen Derby, am Sonntag geht es dann zu den selbstbewussten Löwen nach Bad Tölz.

Beim Heimspiel am Freitagabend gegen die Bietigheim Steelers dürfen die Zuschauer in der CHG Arena wieder einmal hochklassiges Eishockey erwarten. Beide Mannschaften pflegen offensive Spielstile und sind attraktiv besetzt. Die Steelers vollzogen wie auch die Towerstars auf einigen Schlüsselpositionen Veränderungen. Parallelen gibt es bereits auf den Torhüterpositionen. Mit dem US-Amerikaner Stephon Williams und Cody Brenner haben die Ellentaler zwei neu hochkarätige Goalies zur Verfügung.

Auch bei den Feldspielern blitzen attraktive Neuzugänge im Kader. Tim Schüle und Brett Breitkreutz sind aus ihrer Zeit bei den Löwen Frankfurt bestens bekannt, auch Lukas Laub von der Düsseldorfer EG soll im Angriff neue Akzente setzen. Insgesamt wurde der Kader von Coach Hugo Boisvert verjüngt, Routiniers wie Nicolai Goc, René Schoofs oder Ex-Towerstars Stürmer Frederic Cabana werden aber weiterhin wichtige Rollen spielen. Gestartet in die neue Hauptrunde sind die Steelers mit vier Punkten. In Bad Nauheim musste man sich mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben, in eigener Halle wurde dann ein 4:2 Sieg über die Kassel Huskies gefeiert.

Am Sonntag geht es für die Towerstars dann zu den Tölzer Löwen, die in dieser Saison als klarer Kandidat für die Playoffs gelten. Neuer Trainer bei den Isarwinklern ist der langjährige Bietigheimer Erfolgstrainer Kevin Gaudet, der bei Amtsantritt gleich drei Spieler seiner früheren Wirkungsstätte gewinnen konnte. Dies sind Torhüter Sinisa Martinovic, Shawn Weller und Tyler McNeely. Auch bei den weiteren Neuzugängen wurde wahrlich nicht „gekleckert“. So kam aus Iserlohn Defensivroutinier Sasa Martinovic, der kanadische Stürmer Max French wechselt vom dänischen Erstligaclub Esbjierg nach Oberbayern. Der attraktive Kader hat auch bei den Fans der Löwen neues Selbstbewusstsein erweckt, dementsprechend wird die Towerstars in der „wee-Arena“ ein heißer Ritt erwarten.

Wie schon in der Vorwoche sieht Towerstars Trainer Tomek Valtonen bei seiner Vorbereitung den Hauptaspekt im eigenen Spiel. Intensiv analysiert wurde da vor allem die Niederlage in Freiburg. Hier war der Coach mit der taktischen Disziplin nicht zufrieden. Vor allem nicht mit den vermeidbaren Puckverlusten und ungeduldigen Aktionen, die dann zu Kontern und letztlich zum spielentscheidenden Penalty führten. Derartige Fehler sollen möglichst umgangen werden, entsprechend wurde dies in den Trainingseinheiten auch angesprochen und Alternativen trainiert.

Personell gibt es am Wochenende leichte punktuelle Veränderungen. Möglich ist, dass Thomas Supis wieder zum Einsatz kommt. Finale Klarheit gibt es zwar erst nach dem „Pre-game Skating“, Tomek Valtonen hat den Einsatz von 7 Verteidigern aber schon einmal eingeplant. „Das wäre auch gut für den Kampf um die Eiszeiten in der Abwehr“, betont der Coach. Apropos Konkurrenzkampf: Nach zwei Spielen hat Tomek Valtonen noch keine klare Nummer 1 im Tor definiert, das kommende Wochenende wird daher unter den beiden Torhütern aufgeteilt. Olafr Schmidt wird am Freitag gegen Bietigheim zwischen den Pfosten stehen, am Sonntag in Bad Tölz kommt dann Marco Wölf zum Einsatz. Erstmals in der Hauptrunde bekommen die Towerstars auch Unterstützung vom DEL-Kooperationspartner Schwenningen. So wird Julian Kornelli in einer Reihe mit Jakub Svoboda und Andreas Driendl auflaufen.

Wichtige Info zur Parkplatz-Situation

Aufgrund den bereits erfolgten Aufbauarbeiten zur Regionalmesse „Oberschwabenschau“ steht nur ein Teil das Areals bei der Oberschwabenhalle als Parkfläche zur Verfügung. Die Einfahrt für den noch freien Bereich erfolgt über die Schützenstraße beim Rutenfesthaus.