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Starker Auftritt aller Mannschaftsteile - 5:2 Sieg in Langenthal. Bild: F.Enderle
Starker Auftritt aller Mannschaftsteile - 5:2 Sieg in Langenthal. Bild: F.Enderle

BISLANG BESTER AUFTRITT BRINGT VERDIENTEN SIEG IN LANGENTHAL

6. September 2019

Die Ravensburg Towerstars haben sich eine Woche vor dem Start in die DEL2-Hauptrunde in einer guten Form präsentiert. Beim amtierenden NLB- Meister SC Langenthal schafften die Oberschwaben einen verdienten und konsequent herausgespielten 5:2 Auswärtssieg.

Beim vorletzten Testspiel der Vorbereitung traten die Towerstars mit vier vollen Sturmreihen an, in der Defensive standen diesmal aber nur sechs Verteidiger zur Verfügung. Thomas Supis hatte bereits am Mittwoch gegen Lindau leicht angeschlagen pausiert, er blieb auch gegen Langenthal zu Hause.

Die beiden amtierenden Zweitliga-Meister boten von Beginn an eine schnelle und hochklassige Partie, in der die Gastgeber nach rund 70 Sekunden die erste Großchance verbuchten. Toms Anderson setzte den Puck an den linken Torpfosten. In den ersten vier Minuten hatte Langenthal bei den Torchancen ein klares Plus, dann aber kamen die Towerstars deutlich besser in Rhythmus und ließen schnell aufgebaute Angriffe auf das gegnerische Tor laufen. Auch Sören Sturm hatte hier Pech, als sein Nachschuss aus dem Rückraum nur das Torgestänge traf. Überzeugen konnten die Towerstars im ersten Spieldrittel vor allem durch ihr aggressives effektives Vorchecking bereits in der gegnerischen Zone.

Nach siebeneinhalb Minuten kam es dann zum ersten Treffer der Partie, Langenthal ging mit 1:0 in Führung. Joe Benik schlenzte aus halblinker Position aufs Tor, der Puck sprang letztlich unglücklich durch die Schlägerkelle von Torhüter Marco Wölfl abgelenkt halbhoch ins rechte Eck. Der Stadionsprecher sagte gerade den Torschützen durch, da war der Spielstand auch schon wieder egalisiert. Direkt nach dem Anspielbully hatte sich die zweite Ravensburger Sturmreihe im gegnerischen Drittel festgesetzt, Tero Koskiranta vollendete mit einem platzierten Schlenzer zum 1:1 . Gerade einmal 20 Sekunden lagen zwischen diesen beiden Treffern. Bei der Zahl der klaren Torchancen hatte Langenthal zwar weiterhin ein leichtes Plus, der Spielstand zur ersten Pause ging von den Spielanteilen her aber in Ordnung.

Ein Powerplay über eine Minute zu Beginn des zweiten Abschnitts deutete bereits an, dass sich das Team von Coach Tomek Valtonen noch mehr Druck nach vorne auferlegt hatte. David Zucker hatte den Puck nach gutem Vorchecking in der gegnerischen Zone halten können, zwei Pässe später nahm der mitgelaufene Maximilian Kolb aus halblinker Position einen Pass von Robin Just erfolgreich zum 1:2 ab. Rund sieben Minuten verlieh die Führung den Towerstars viel Sicherheit, eine Strafzeit gegen Sören Sturm in der 32. Minute sollten die Hausherren allerdings konsequent ausnutzen. Yves Müller zog kurz nach der blauen Linie ab und der hammerharte Schlagschuss zischte unhaltbar unter die Latte. Doch erneut warf der Gegentreffer die Towerstars nicht aus der Bahn. Fünf Minuten vor der zweiten Pause hatten die Eidgenossen einen Mann auf der Strafbank, gerade als dieser ins Spiel zurückgeeilt war, vollendete Jeff Hayes mit dem 2:3 zur erneuten Führung.

Nach 41 im Schlussabschnitt gespielten Sekunden entsandten die konsequent leitenden Unparteiischen Vincenz Mayer wegen Haltens auf die Strafbank. Die fällige Unterzahl überstanden die Oberschwaben aber dank gutem Unterzahlspiel schadlos, Tero Koskiranta hatte sogar bei einem Unterzahlbreak die Möglichkeit auf den Ausbau der Führung. Was in dieser Szene noch nicht gelang, folgte dann aber vier Minuten später. Matias Haaranen musste eine Strafzeit absitzen, diesmal schlug das Ravensburger Penaltykilling aber eiskalt zu.

Tero Koskiranta und Thomas Brandl fuhren einen 2:1 Gegenstoß und kombinierten die Langenthaler Hintermannschaft sehenswert aus. Thomas Brandl zeigte sich in der 46. Minute als Torschütze zum 2:4 verantwortlich. Den restlichen Verlauf des Schlussabschnitts spielten die Oberschwaben entschlossen weiter. Etwas Spannung kam nochmal in der Schlussphase auf, als Jeff Hayes dreieinhalb Minuten vor Schluss eine Strafzeit kassierte und die Gastgeber sofort den Torhüter vom Eis holten. Doch die Towerstars brachten den Sieg mit viel Kampf und guten Reflexen von Torhüter Marco Wölfl verdient über die Zeit. 19 Sekunden vor der Schlusssirene erhöhte Jakub Svoboda mit dem Schuss ins leere Tor sogar noch auf 5:2.

Am Sonntag gibt es dann gegen die Löwen Frankfurt die abschließende Generalprobe in der CHG Arena, Spielbeginn ist um 17.30 Uhr.