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Zu viele Strafzeiten lassen Spiel entscheidend kippen

12.03.2017 - Die DEL2-Saison 2016/17 der Ravensburg Towerstars ist am Sonntagabend nach dem dritten Pre-Play-off Spiel in Freiburg zu Ende gegangen. Mehr als ärgerlich war dabei der Umstand, dass die Towerstars nach dem 1:1 Ausgleich nach 23 Minuten zu viele Strafzeiten generierten, welche die gastgebenden Wölfe mit drei Toren in rund sechs Minuten zur letztlichen Entscheidung nutzen.

Von: F.Enderle, Towerstars Pressesprecher

Das dritte Pre-Play-off Spiel gegen Freiburg war das letzte der Saison 2016/17. Die Towerstars verpassten den Einzug ins Viertelfinale und müssen jetzt eine sehr lange Sommerpause antreten. Bild: F.Enderle

Die Towerstars mussten neben den ohnehin ausgefallenen Brian Roloff, Matthieu Tousignant sowie Daniel Pfaffengut auch noch auf  Hans Detsch verzichten, den am Samstag ein Magen-Darm Infekt erwischte. Nach nur zweieinhalb Minuten hatten beide Teams schon die erste hochkarätige Möglichkeit verbucht. Bei den Hausherren war es ein schneller 2-1 Gegenstoß, für die Towerstars hatte Stephan Vogt die Führung auf dem Schläger. Ein kurios abgeprallter Puck bescherte diesem einen Alleingang, den Wölfe-Torhüter Marco Wölfl allerdings parierte. Freiburg erspielte sich aber mehr und mehr Vorteile und nach achteinhalb Minuten traf Saccomani zur 1:0 Führung. Den Rückschlag mussten die Oberschwaben erst einmal verdauen, erst in der Schlussphase des ersten Drittels sollten die Towerstars wieder gefestigter wirken und es wurden auch wieder mehr Schüsse auf das gegnerische Tor generiert.

Im zweiten Abschnitt setzte sich der positive Trend fort und in der 22. Minute konnten sie eine numerische Überzahl aufziehen. Knapp eine halbe Minute später war der Ausgleichstreffer auch prompt geschafft, Stephan Vogt hatte mit seinem Schuss die Lücke ins gegnerische Tor gefunden. Alles war wieder offen, die Towerstars spielten auch danach selbstbewusst nach vorne und hatten durchaus gute Möglichkeiten auf die Führung.

Doch dann leisteten sich die Towerstars eine Phase, in der sie teils zu übermotiviert in die Zweikämpfe gingen und der durch die aufkommende Härte ohnehin schon sensibilisierte Hauptschiedsrichter Sascha Westrich gleich mehrfach die Strafbanktür auf Ravensburger Seite öffnen ließ. Den Freiburger Wölfen spielte das freilich voll in die Karten. In der 31. Minute traf Duda zunächst zum 2:1, 78 Sekunden später ließ der gleiche Wölfe Stürmer das 3:1 folgen. Als Wittfoth fünf Minuten später bei doppelter Überzahl den Schläger in einen Schlagschuss hielt und der Puck unhaltbar zum 4:1 in die Maschen flitzte, war das Spiel im Prinzip entschieden.

In der Startphase des Schlussabschnitts hatten die Towerstars nochmals die Chance, in numerischer Überzahl mit einem frühen Anschlusstreffer vielleicht nochmal ins Spiel zurückzukommen, doch Freiburg war viel zu entschlossen und clever. So spielten die Gastgeber den Sieg souverän über die Zeit und während sie mit den über 3400 Zuschauer den Viertelfinaleinzug feierten, fuhren die Ravensburger Cracks zum letzten Mal dieser Saison in den Fanblock, um sich für die Unterstützung zu bedanken.

1:0 8.27 Saccomani (Airich, Herm),, 1:1 (5:4) 23:02 Vogt (Lapsansky)2:1 30.52 (5:4) Duda (Grof, Haluza), 3:1 32.10 (5:4) Duda (Vavrusa, Haluza), 4:1 37.03 (5:3) Wittfoth (Duda, Vavrusa), Strafzeiten: Freiburg 10 + 25 (Mund) , Towerstars 16. Zuschauer: 3412.

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