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Starkes Schlussdrittel lässt anfängliche Probleme vergessen

04.12.2017 - Dank eines 4:3 Erfolgs nach Verlängerung über die Heilbronner Falken haben sich die Ravensburg Towerstars nicht nur den fünften Sieg in Folge, sondern auch den sechsten Platz erkämpft.

Von: F.Enderle, Towerstars Pressesprecher

Bild: F.Enderle

Im ersten Spielabschnitt hatten die Towerstars allerdings noch Probleme. Die Gastgeber waren spritziger und störten früh in der neutralen Zone. In der sechsten Minute passte zudem die defensive Abstimmung der Towerstars nicht, Justin Maylan bekam die Scheibe diagonal auf halbrechts aufgelegt und Jonas Langmanns Versuch noch den Winkel spitzer zu machen, blieb erfolglos. Mit dem Führungstreffer hatten die Falken auch eine ordentliche Portion Selbstvertrauen getankt und machten weiter Druck. Doch dann kamen die Towerstars in der eigenen Zone an den Puck, den daraus resultierenden Konter schloss Brian Roloff zum 1:1 Ausgleich ab. Exakt drei Minuten später musste Jonas Langmann allerdings schon wieder hinter sich greifen. Diesmal war es Kevin Lavallee, der frei vor dem Tor auftauchte. Sören Sturm saß zu diesem Zeitpunkt wegen Haltens auf der Strafbank. Bei dieser knappen, aufgrund der Chancenverhältnisse allerdings nicht unverdienten Führung für Heilbronn, blieb es bis zur ersten Pause.

Im zweiten Abschnitt waren die Towerstars nicht mehr so verkrampft und durchsichtig unterwegs, jetzt konnten sie sich auch bessere Möglichkeiten erarbeiten. Auch das Defensivverhalten war wieder geordneter und in der 33. Minute wurde der Aufwind zum 2:2 Ausgleich genutzt. Diesmal saß ein Falken-Spieler auf der Strafbank, David Zucker fälschte einen Schuss von der blauen Linie entscheidend ab. Doch die Towerstars lehnten sich dann etwas zu weit zurück, Heilbronn riss das Spiel wieder an sich und gleich mehrfach lagen Nachschüsse frei im Torraum. Dreieinhalb Minuten vor der Pause war es dann auch passiert. Aus halblinker Position kam Justin Kisch frei zum Schuss und der Puck fand am kurzen Pfosten den Weg zum 3:2 ins Tor.

Es war sicher keine Überraschung, dass die Towerstars im Schlussabschnitt noch einmal eine weitere Schippe an Tempo drauflegen würden. Erneut reagierten die Falken unter dem aufkommenden Druck mit einem Foul und auch die zweite Heilbronner Strafzeit des Spiels wurde für ein Powerplay-Tor genutzt. Jakub Svoboda war der Torschütze zum 3:3.

Jetzt spielten die Towerstars auch bei gleicher Spieleranzahl im gegnerischen Drittel Powerplay, die Führung lag hier einige Minuten lang förmlich in der Luft. In den letzten zwei Minuten hätte der wohl entscheidende Treffer durchaus auch auf der Gegenseite fallen können. Doch Jonas Langmann bewies gutes Stellungsspiel, so blieb es nach regulären 60 Minuten beim 3:3 Unentschieden.

In der erforderlichen Verlängerung waren die Towerstars schon in der Startminute nahe an der Entscheidung, Kilian Keller hatte sich im richtigen Moment freigelaufen und hatte nur noch Andrew Hare vor sich. Den Schlenzer setzte der Towerstars Verteidiger aber zu hoch an. Die Schlüsselszene des Spiels folgte dann eine halbe Minute später. Adam Lapsansky gewann nach einem weiten Pass ein Laufduell, allerdings wurde er bei seinem Solo unmittelbar vor dem Torraum gehalten und bekam den Penalty zugesprochen. Diesen verwandelte der slowakische Stürmer dann mit einem cleveren Trick und der Zusatzpunkt war gesichert.

Bereits am Dienstag geht das straffe Spielprogramm mit dem Heimspiel-Derby gegen den ESV Kaufbeuren weiter. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Tickets gibt es an der Abendkasse, im Fanshop in der Marktstraße 41 und den bekannten Reservix Vorverkaufsstellen .

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