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Ein wichtiger Sieg für´s Selbstvertrauen

13.10.2017 - Die Ravensburg Towerstars haben sich nach drei Niederlagen in Folge mit einem 5:2 Auswärtssieg in Dresden zurückgemeldet. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger machte zum einen die Treffer stets zur richtigen Zeit und konnte sich zudem auf einen starken Jonas Langmann zwischen den Pfosten verlassen.

Von: F.Enderle, Towerstars Pressesprecher

Jubel bei Adam Lapsansky nach dem 2:0. Bild: F.Enderle

Zu Beginn des letztlich torlosen Startabschnitts sahen die 2305 Zuschauer ein taktisch geprägtes Spiel, in dem beide Teams in der neutralen Zone gut arbeiteten und wirklich nennenswerte Tormöglichkeiten zunächst ausblieben. Nach rund neun Spielminuten sollte sich dies jedoch ändern, als die Gastgeber jetzt doch mächtig in Fahrt kamen und Torhüter Jonas Langmann mehrfach bei freistehenden Eislöwen-Stürmern geprüft wurde. Kurz danach setzten allerdings auch die Towerstars ein erstes Ausrufezeichen. Adam Lapsansky schlenzte im Slot aber nur an den Pfosten.

In das zweite Spieldrittel starteten die Towerstars wahrlich optimal. Knapp über zwei Minuten waren gespielt, da vernaschte Daniel Pfaffengut mit einem Sololauf über das halbe Spielfeld die komplette Dresdner Hintermannschaft und der Schlenzer aus der Halbdistanz schlug zum 0:1 ein. Dass die Gastgeber sichtlich geschockt wirkten, unterstrich dreieinhalb Minuten später dann Adam Lapsansky. Er setzte setzte sich energisch durch und setzte die Scheibe zum 0:2 unter die Latte. Ganz 44 Sekunden nach dem Anspielbully lief die Towerstars Defensive allerdings in einen 1:2 Konter und Timo Walther überwand Jonas Langmann mit einem Schlenzer über die Stockhand.

Die Towerstars schienen danach prompt zu wackeln. Sie brachten die Scheibe nicht mehr so konsequent aus der eigenen Zone und verhakten sich verstärkt im gegnerischen Vorchecking. Die Ravensburger Cracks konnten sich jedoch mehr und mehr vom gegnerischen Druck befreien und in der 32. Minute kam das 1:3 durch Arturs Kruminsch freilich zum richtigen Zeitpunkt. Der frühere Eislöwen-Stürmer setzte sich in ähnlicher Art und Weise durch wie zuvor Kollege Lapsansky durch und der Puck zappelte zum dritten Mal im Dresdner Netz.

In den Folgeszenen waren die Towerstars deutlich druckvoller, doch der nächste Treffer sollte wieder auf der Gegenseite fallen. Max Kolb traf in einem Zweikampf seinen Gegenspieler mit der Schlägerkelle im Gesicht, im fälligen Überzahlspiel traf René Kramer aus der Halbdistanz zum 2:3. Die Towerstars reklamierten zunächst auf Torhüterbehinderung im Torraum und forderten den Videobeweis, doch beide Hauptschiedsrichter wiegelten dies sofort ab. Die meisten Zuschauer in der Energieverbund-Arena sowie im Internet-Livestream hatten sich mit diesem Spielstand zur zweiten Pause wohl schon abgefunden. Doch die Towerstars starteten Sekunden vor dem Pausensignal nochmal einen Angriff, der Puck lag frei vor dem Tor und Robin Just schaltete blitzschnell – das 2:4. Der Blick zur Spieluhr: 1,3 Sekunden.

Im Schlussabschnitt hielten sich die Spielanteile in der ersten Phase weitgehend in der Waage. Dresden musste angesichts des Rückstands aber mehr investieren und das bedeutete folglich auch auch mehr Arbeit für die Ravensburger Defensive.  Wenn ein Angriff gefährlich vor das eigene Tor rollen konnte, war da aber immer noch Jonas Langmann. Sechseinhalb Minuten vor Ende der Partie kam es dann zur Vorentscheidung. Kilian Keller saß gerade eine Strafzeit ab, als sich die Oberschwaben mit einem weiten Pass in die neutrale Zone befreien konnte. Es kam zum Sprintduell zwischen Jakub Svoboda und zwei Eislöwen, Torhüter Marco Eisenhut sollte diese Situaton falsch einschätzen. Er sprinte aus seinem Tor, spielte den Puck aber genau in die Beine von Svoboda und der brauchte nach ein paar Schritten den Puck nur noch zum 2:5 ins leere Tor zu drücken.

Für die Towerstars war dies nicht nur ein wichtiger Sieg zum Ende der Negativserie, sondern auch für den Hinterkopf. Bekanntlich hatten sie an diesem Wochenende nur dieses eine Spiel, die zwei freien Tage am Sonntag und Montag lassen sich nun deutlich entspannter gestalten.

1:0 22.11 Pfaffengut (Pozivil, Schmidpeter),2:0 25.48 Lapsansky (Kruminsch, Svoboda); 2:1 26.32 Walther (Pielmeier);3:1 31.39 Kruminsch (Supis, Mayer);3:2 37.25 Kramer (Pielmeier)(5:4);4:2 39.58 Just (Mayer, Roloff); 5:2 53.36 Svoboda (4:5). Strafminuten: Dresden 6, Towerstars 8.Zuschauer: 2.305.

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