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DEL2 startet mit Rekordetat in Saison 2017/2018

12.09.2017 - Die Deutsche Eishockey Liga 2 am 15. September offiziell in ihre fünfte Spielzeit. In einer Pressekonferenz in Frankfurt hat die Liga weitere Details zur bevorstehenden Saison bekannt gegeben.

Von: DEL2-Pressemitteilung

Insgesamt werden 364 Spiele in der Hauptrunde absolviert. Mit insgesamt 31,6 Mio Euro Etat
gehen die Clubs mit einem Rekordwert in die neue Spielzeit. Als sportlicher Aufsteiger haben die Tölzer Löwen aus der Oberliga eine DEL2-Lizenz erhalten. Die Starbulls Rosenheim treten in der neuen Spielzeit als Absteiger in der Oberliga an.

Mit Blick auf die Saison 2016/2017 kann die DEL2 ein positives Fazit ziehen: Insgesamt setzten die 14 DEL2-Clubs 33,4 Millionen Euro um. Davon entfallen 19,1 Millionen auf die Personalkosten der Clubs. In der Saison zuvor waren es 19,15 Millionen Euro. Die Summe aller Jahresergebnisse der 14 Standorte ergab ein positives Ergebnis von 71.100 Euro. Lediglich vier Standorte wiesen zum Wirtschaftsjahresende am 31.04.2017 einen Jahresabschluss mit negativem Ergebnis auf.

Im Rahmen der Lizenzprüfung bildete der Standort Bayreuth eine Besonderheit: Aufgrund der  Ausgliederung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes aus dem Stammverein mussten die Tigers gesondert geprüft werden. Des Weiteren musste der Standort Bad Tölz nach dem sportlichen Aufstieg  erstmals das Lizenzprüfungsverfahren der DEL2 durchlaufen.

Beachtlich sind die Planungen für die Liga-Gesamtetats 2017/2018: Die geplanten Umsätze der Clubs  (Planungsgrundlage bildet ausschließlich die Hauptrunde) belaufen sich auf 31,6 Millionen Euro für die  Hauptrunde. Das ist für die DEL2 ein absoluter Rekordwert. Insgesamt werden laut Plan rund 600.000 Euro Mehrkosten zur Vorsaison in den Bereich Personal (insgesamt 17,8 Mio Euro) investiert.

Weiterhin auf einem sehr guten Niveau erhoffen sich die Clubs und die Ligagesellschaft auch die  Besucherzahlen in den Arenen: 1.083.284 Gesamt-Zuschauer und 2.567 Zuschauer im Schnitt in der  Saison 2016/2017 sind herausragende Zahlen. Somit ist die DEL2 neben dem Fußball weiterhin die  stärkste zweite Liga in Deutschlands Mannschaftssport. DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch: „Die Clubs können stolz auf die erbrachten Leistungen sein. Die Club-Planungen unterstreichen dabei die positive Entwicklung und Tendenz der zweithöchsten Profiliga.“

Zum Start in die neue Spielzeit treten einige Änderungen und Modifizierungen im Regelwerk in Kraft. Die Wichtigste: Ab sofort wird jedes Spiel im Vier-Mann-Schiedsrichtersystem geleitet. Modifizierungen gibt  es bei den Regeln „Hoher Stock“,„Schlittschuh-Tor“ und „Man in the crease“. Großen Wert legt die DEL2  auch in der neuen Spielzeit auf die Zusammenarbeit mit den Fans und die generelle Fan-Nähe. Erstmals wurde die Verpflichtung eines Fanbeauftragten je Standort verbindlich in die Richtlinien aufgenommen.

Für die kommende Saison werden nahezu alle Spiele der DEL2 im Livestream von SpradeTV gezeigt.  Der Standort Bad Tölz wird voraussichtlich die ersten vier Wochenenden noch nicht live übertragen, ist  jedoch dabei, die finalen Voraussetzungen zu schaffen. Insgesamt werden damit aber wieder über 400 DEL2-Spiele live bei SpradeTV gezeigt.

Ein Thema, welches die Deutsche Eishockey Liga 2 nach wie vor beschäftigt, ist dergeregelte Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL2. Das deutsche Sport- Schiedsgericht hat nach finaler  Zusammensetzung Mitte August seine Arbeit aufgenommen. Derzeit erfolgt die Klageerwiderung der  DEL bezüglich der von der DEL2 eingereichten Klage. Im Nachgang können beide Parteien noch einmal Stellung beziehen. Im Verlauf wird entschieden werden, ob eine zusätzliche mündliche Verhandlung notwendig wird. Dem wird sich die DEL2 nicht entziehen. Nach aktuellem Zeitplan ist davon  auszugehen, dass ein finales Urteil frühestens Ende November, gegebenenfalls erst Mitte Dezember, gefällt wird. Wichtig aus Sicht der DEL2 ist dabei, dass bis Ende des Jahres für die weiteren P.anungen  der Clubs und der Liga Klarheit besteht.

"Die Liga-Gesellschaft unternimmt alles, um die eingereichten Unterlagen in Bezug auf die geschlossene Vereinbarung zu verteidigen. 6 Standorte haben dafür viel Kraft aufgebracht und die erforderliche  Summe an Bankbürgschaften erbracht. Die Einführung von Auf- und Abstieg in das Oberhaus ist  elementar für die weiterhin positive Entwicklung der zweiten Liga.", so Rudorisch gegenüber den Medienvertretern.

Marc St. Jean, Sportlicher Leiter der Bietigheim Steelers, zum Thema Auf- und Abstieg:„Deutsches  Eishockey braucht einen geregelten Auf- und Abstieg. Dies ist wichtig für die Fans, die Clubs und die  Spieler.“ Stefan Krämer, Geschäftsführer der Löwen Frankfurt, zum bevorstehenden Saison-Start: „Es war für alle Clubs eine intensive Vorbereitungsphase. Wir erwarten eine spannende und hart  umkämpfte Saison. Wir freuen uns auf das erste Spiel. Es ist schon besonders, gleich mit der Final-Paarung der vergangenen Spielzeit in die neue Saison zu starten.“

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