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04.11.2012

Müde und unkonzentrierte Towerstars unterliegen in Landshut

Das Bestreben, mit einem Auswärtssieg in die neuntägige Länderspielpause zu gehen, hat für die Oberschwaben nicht geklappt. Sie unterlagen in Landshut mit 2:5.

Von: F.Enderle, Towerstars Pressesprecher

Frederik Cabana´s 2:4 Anschlusstreffer in der 56.min kam letztlich zu spät. Archivbild:K.Enderle

Schon in den Startminuten liefen die zielstrebig wirkenden Oberschwaben in gefährliche Konter der Gastgeber, hier konnte Towerstars Keeper Christian Rohde aber gekonnt reagieren. Machtlos war er aber in der 7.min, als Mrazek in numerischer Überzahl auf halblinker Position zum Abschluss kam und den Puck eiskalt in den linken Torwinkel schlenzte. Die Antwort der Kujala Cracks folgte aber auf dem Fuß. Drei Minuten später glich Radek Krestan aus und schloss eine starke Powerplay-Kombination ab. Überraschend war in dieser Szene, dass sich die hochdotierte Unterzahlformation des amtierenden Meisters ausspielen ließ wie eine Schülermannschaft. Die Towerstars agierten fortan selbstsicherer, kurz vor der zweiten Pause zeige sich aber die fehlende Abgebrühtheit. Während einer erneuten Unterzahl zog Tobias Bräuner frei auf das Landshuter Tor, vertändelte aber vor dem Torschuss den Puck. Fast im Gegenzug traf Bill Trew dann exakter und brachte Landshut wieder in Führung.


Der Start in den zweiten Abschnitt war dann für den Spielverlauf sicherlich entscheidend. Alexander Thiel zog sechs Sekunden vor der ersten Pause eine vermeidbare Strafzeit, somit mussten die Oberschwaben in Unterzahl starten. Just im Moment der Vollständigkeit rutschte der Puck zum 3:1 über die Linie, ganze 27 Sekunden später fand der Puck vom Innenpfosten abgeprallt den Weg dann zum 4:1 über die Linie. „Dieser Doppelschlag hat uns im Prinzip das Genick gebrochen“, sagte Coach Petri Kujala nach dem Spiel.


Im Schlussdrittel hatten die Towerstars durchaus die Möglichkeit, mit dem Anschlusstreffer nochmals für Spannung zu sorgen. Doch selbst das leere Tor war kein Vorteil für die Konsequenz im Abschluss. Frederik Cabana verkürzte zwar dreieinhalb Minuten vor Schluss noch auf 2:4, bei „Emtpy net“ machte Abstreiter aber den Sack zugunsten der Gastgeber zu.

"Der Sieg für Landshut geht klar in Ordnung. Wir haben in den letzten schweren Spielen gegen die Top-Teams Schwenningen und Bietigheim offenslichtlich zu viel Kraft gelassen und waren zudem unkonzentriert", sagte Petri Kujala in der Pressekonferenz.