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EV Ravensburg
21.12.2012

Eislöwen hatten Momentum auf ihrer Seite

Ein Zwei-Tore Vorsprung ist den Towerstars wieder zum Verhängnis geworden. Die Cracks von Trainer Petri Kujala unterlagen bei den Dresdner Eislöwen mit 2:4, nach dem ersten Abschnitt hatten sie noch souverän mit 2:0 geführt.

Von: F.Enderle, Towerstars Pressesprecher


Die Oberschwaben hatten vor knapp über 2700 Zuschauern, darunter 100 Fans aus Ravensburg, einen optimalen Start. Nach knapp vier Minuten schloss Tommi Hannus eine flüssige Kombination über Try-out Neuzugang Lynn Loyns und Radek Krestan eiskalt zur Führung ab, sechs Minuten später war es Krestan, der von Lukas Slavetinsky während eines Unterzahlbreaks an der blauen Linie angespielt wurde und Eislöwen Keeper Kellen Briggs mit der Rückhand vernaschte. Die Towerstars waren drückend überlegen und dem 3:0 mehrfach um Millimeter nahe. Dresden wirkte sichtlich geschockt, was an meist durchsichtigen Angriffen aufs Ravensburger Tor rollte, war sichere Beute von Torhüter Rohde.

Im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild aber deutlich. Dresden wirkte vor allem in der neutralen Zone druckvoller und aggressiver, die Towerstars schienen sich nur zäh darauf einstellen zu können. In der 24.min passte die Abstimmung prompt nicht, Gosdeck wurde im Rückraum angespielt und ließ aus kurzer Distanz Rohde keine Chance. Der Anschlusstreffer hatte doppelte Wirkung. Dresden war jetzt in Spiellaune gekommen, die Towerstars wackelten mächtig. Jarrett nutzte erneut den Platz im Ravensburger Drittel und setze einen unhaltbaren Schlenzer zum 2:2 Ausgleich ins Netz. Eine Kopie dieses Treffers folgte nur vier Minuten später: Dresden lag erstmals in Front. Dieses Gegentor sorgte auf Ravensburger Seite aber für eine deutliche und vielversprechende Trotzreaktion. Allein Frederik Cabana hatte in der Schlussphase des 2. Abschnitt zweimal den Ausgleich auf dem Schläger. Zunächst scheiterte er bei einem Alleingang an Eislöwen-Keeper Briggs, kurz danach setzte er den Puck unter die Latte, von welcher der Puck wieder ins Spiel zurückprallte.

Auch im Schlussabschnitt hatten sich die Oberschwaben spielerisch klar gefangen, doch dann brachte sie eine doppelte Unterzahl in Bedrängnis. In der 49.min mussten Bräuner und Kapzan zeitgleich raus, 110 Sekunden lang wehrten sich die Towerstars erfolgreich gegen das Powerplay der Hausherren. Doch dann schlug der Puck von Hajek zum 4:2 ein. Von diesem Rückschlag erholten sich die Towerstars dann leider nicht mehr, Dresden spielte die Begegnung clever zu Ende.

Jetzt gilt es, die Niederlage schnell wegzustecken und sich auf das Heimspiel am Sonntag gegen Hannover zu konzentrieren. Spielbeginn ist hier um 18.30 Uhr, es gibt noch Karten an der Abendkasse.